Aktuelle Informationen zum Shamonda-Virus (SHAV)

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

aktuelle Informationen zum Shamonda-Virus (SHAV) sind beim Friedrich-Löffler-Institut (FLI) und dem Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit (LGL Bayern) abrufbar.

https://www.fli.de/de/aktuelles/tierseuchengeschehen/shamonda-virus/  

https://www.lgl.bayern.de/tiergesundheit/tierkrankheiten/virusinfektionen/shamonda_virus/index.htm 

Aufgrund des Nachweises des Shamonda-Virus (SHAV) bei verstorbenen Pferden in der Schweiz, bei denen neurologische Symptome aufgetreten sind, wird auf die Veröffentlichung der Universität Bern verwiesen.

https://isme.unibe.ch/forschung/neues_virus_beim_pferd/index_ger.html 

Betroffene Rinder zeigen Fieber und Durchfall. Bei Milchkühen wurde zudem ein teilweise deutlicher Rückgang der Milchleistung beobachtet. Beim Auftreten der geschilderten akuten klinischen Symptome sind geeignete Proben von den Tieren zu nehmen und an das LGL weiterzuleiten. (Siehe hierzu Hinweise des LGL).

Empfängliche Tiere sind mit den entsprechenden Repellentien zu behandeln.

Im Zusammenhang mit der Repellentienbehandlung mittels Ohrmarken weist das Tierschutzreferat des StMUV darauf hin, dass die Verwendung von solchen zugelassenen Tierarzneimitteln nach tierärztlicher Indikation erlaubt ist, da die Ausnahme nach § 6 Abs. 1 Nr. 1 Buchst. a TierSchG greift.

Der Eingriff ist jedoch nach § 6 Abs. 1 S. 3 TierSchG laut StMUV durch einen Tierarzt vorzunehmen.